Komplexität vereinfachen.

Wie kann eine zunehmend digital organisierte Infrastruktur einer Gesellschaft vom Einzelnen so genutzt werden, damit den Herausforderungen des demographischen Wandels Rechnung getragen wird?

Denn die Wurzel weisen Handelns setzt wertvolle Gegebenheiten voraus.

Es gibt eine besondere Abfolge mit der sich aus dem richtigen Wissen Weisheit gewinnen lässt: 

  • Wenn wir aus den gegebenen Dingen im Leben auswählen, dann werden diese Dinge zu Informationen und schließlich zu Wissen.
  • Wenn wir dieses Wissen anwenden wird daraus Verstand.
  • Im Leben integriert wird daraus Weisheit.

Beginnen wir also mit wertvollen Gegebenheiten und nützlichen Informationen.

 

Gesellschaftlicher Wandel im Informationszeitalters

25 Jahre nach Festlegung der Standards für ein globales Rechnernetz durch die Internationale Fernmeldeunion (ITU), gibt es im Jahr 2001 in Deutschland mehr als 29 Mio. Internetnutzer.

Binnen weiterer 12 Jahren verbreitete sich das Internet so schnell, dass im Jahr 2013 die Zahl der deutschen Internetnutzer bei mehr als 61 Mio. lag.

Weltweit hatten 2001 ca. 500 Mio. Menschen Zugang zum World-Wide-Web - heute sind es 3 Mrd. Menschen.

Das ist eine nie dagewesene Kulturentwicklung in der Geschichte der Menschheit.

Der besondere Vorteil dieser Entwicklung ist, dass immer mehr Menschen das Internet als kreatives Medium und wertvolle Informations- und Wissensquelle nutzen können.

Wer das World-Wide-Web jenseits des Konsums anzuwenden weiß, findet darin ein substantielles Werkzeug zur Selbstermächtigung und zur Vernetzung mit anderen Menschen.

 

Individuelle Spezialisierung in der Komplexität vernetzen

Eine zunehmende Spezialisierung im Denken und im Beruf der Menschen, führt zu einer intelligenten Komplexität1 gesellschaftlicher, wie auch ökonomisch-wirtschaftlicher Strukturen.

Um am Aufbau dieser Komplexität mitzuwirken, müssen mehr Menschen in Unternehmen, sowie selbsständige Entrepreneure lernen, modulare Strukturen mitzuerzeugen und sozusagen "in Komponenten zu denken".

In einer Wissenskultur, in der wertvolle, nachhaltig wirkende Informationen Vorrang haben, wird im Leben des Menschen der Grad an Selbstbestimmung erhöht.

1Komplexität ist nicht zu verwechseln mit Kompliziertheit. Komplexität bezeichnet ein System, dessen Gesamtverhalten zwar nicht eindeutig beschrieben werden kann, durch die Vereinfachung von Abhängigkeiten der Einzelkomponenten ist jedoch eine informative Darstellung eines komplexen Systems möglich.

 

Veränderungsfähigkeit durch richtiges Wissen

Der demographische Wandel einer schnell alternden Gesellschaft erfordert den Zugang zu Informationen, die bei der Übertragung von Verantwortung an den Einzelnen enorm wichtig werden.

2008 kamen auf 1 Rentner 3 Beitragszahler.

2020 werden nur noch 2,5 Beitragszahler die Rentenversorgung eines alten Menschen finanzieren.

2060 werden es gerade einmal 1,3 Beitragszahler sein, die auf 1 Rentner kommen!

Kommunikation und Handlungsabläufe in Unternehmen und Haushalten müssen sich an diese große gesellschaftliche Herausforderung anpassen.

Das erfordert:

  • Eine Verfügbarkeit an Informationen über die Kursentwicklungen in einer globalisierten Ökonomie.
  • Neue Perspektiven für Selbsständigkeit und Entrepreneurship.
  • Ein allgemeines Wissen im Bereich Gesundheit und gesunder Ernährung.
  • Wissen über den ethnischen Kontext indem sich Menschen in der globalisierten Welt bewegen.

Menschen mit solchem Wissen werden ermächtigt sich den gegebenen Umständen dieser Gesellschaft nutzbringend anzupassen.

 

Im Jahr 2040

Voraussichtlich wird sich in den kommenden 20-30 Jahren zunächst eine gewisse Sättigung des technologischen Bedarfs einstellen.

Bis dahin müssen Unternehmen und Organisationen am Aufbau einer gesellschafts- und unternehmensfördernden Informationskultur mitwirken.

Dabei stellen sich Fragen nach ...

  • ... was die erfolgversprechendsten Perspektiven des einzelnen Menschen der Informationsgesellschaft sind.
  • ... welche Informationen von Unternehmen und Entrepreneuren benötigt werden um Ihre Geschäftsstrukturen flexibel an die schnell wachsenden Veränderungen anzupassen.
  • ... welches Wissen Eigenständigkeit verleiht und gleichzeitig Gruppenzusammenarbeit fördert.
  • ... der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Infomationen die lebensfördernd und -schädlich sind.

 

Das Geheimnis des 76. Jahres - eine versponnene These?

In den 70er Jahren der vergangenen drei Jahrhunderte, veränderten technologische Entwicklungen das Leben der Menschen vollständig.

Der Einsatz der verbesserten Dampfmaschine durch James Watt markiert 1776 in England und Europa den Übergang ins Industriezeitalter.

100 Jahre später, entwickelt Nicolaus Otto in Deutschland 1876 den Viertaktmotor, was zur grundlegenden Veränderung von Transport und Mobilität führte. Im selben Jahr ließ Alexander Bell in den USA das erste Telefon patentieren - der Beginn des Kommunikationszeitalters.

Wieder 100 Jahre später werden 1976 die digitalen Spezifizierungen für den internationalen Datenaustausch (ITU) in Netzwerken standardisiert - das Informationszeitalter wird geboren.

Allem Vernehmen nach wird in den 2070er Jahren die Weltraumtechnologie einen großen Sprung machen, der vermutlich Leben jenseits der Erdoberfläche ermöglichen könnte.

Bis dahin muss sich die Wissens- und Informationskultur an die gegebenen Herausforderungen anpassen.

 

 

Quellen im Internet:
de.statista.com
de.wikipedia.org
www.sentiso.de

 

 

 

 

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