10 Gründe wieso Sie den Auftrag nicht bekamen

  1. Sie waren zu langsam. Kunden wollen eine Sofortantwort - nur dann sind Sie zufrieden. Wenn ein neuer Lead reinkommt, dann soltten Sie eben nicht eine Stunde warten, sondern am Besten innerhalb von 5 Minuten geantwortet haben.
  2. Sie waren zu schnell. Es muss nicht immer von Vorteil sein, sich zu schnell auf etwas festzulegen. Bei manchen Leads oder Aufträgen, ist es unrealistisch innerhalb von einer Stunde dem Kunden eine Kostennote zu nennen. Es ist eine Frage Ihrer Integrität wie schnell Sie antworten (sollten).
  3. Sie waren zu spät. Mal zu spät sein, oder etwas zu spät abgeben - das ist schon mal okay. Doch wenn soetwas häufiger vorkommt, kann es sein, dass Sie Ihren Kunden verprellen und er sich nach jemand anderem umschaut. Halten Sie Zeitpläne ein die Sie zugesagt haben.
  4. Sie haben vergessen sich zu entschuldigen. Zu spät sein ist eine Sache. Doch zu spät sein ohne sich zu entschuldigen ist echt schlecht. Entschuldigen Sie sich also auch, wenn Sie nur eine Minute zu spät sind.
  5. Ihr Schreibstil lässt zu wünschen übrig. Nicht jeder ist der geborene Journalist oder Buchautor. Doch Sie sollten zumindest die Kommaregeln, Groß- und Kleinschreibung, so wie anständige Satzgliederungen beherrschen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass derjenige der viel ließt, auch viel besser schreiben kann, als derjenige welcher kaum ließt.
  6. Ihre Redensart ist nicht optimal. Verkaufen und Beratung hat mit Positivität zu tun. Und Positivität wird zum einen durch sanfte Worte, zum anderen durch Enthusiasmus befördert. Das heißt nicht, dass Sie die ganze Zeit von Honigkuchen reden sollen. Gezielte und klare Ansagen sind wichtig. Überzeugen kann nur derjenige der beides beherrscht. Doch am allerwichtigsten ist: Positivformulierung. "Kein Problem" = zwei Negativworte - stattdessen könnten Sie auf ein Dankeschön Ihres Kunden auch antworten: "sehr gerne" oder "gerne wieder".
  7. Sie waren unvernünftig. Vielleicht haben Sie nicht gut genug und nicht lange genug über die Sache nachgedacht, und mal eben ihr Werbeetat aus dem Fenster geworfen. Eine gut überdachte Zielsetzung und penibel durchkalkulierte Einschätzung Ihrer Ausgaben, ist das A und O für Ihren Erfolg. Prüfen Sie außerdem genau die Zahlen, die Sie ihren Auftragnehmern nennen - ganz gleich ob dabei um Zeit oder Geld geht.
  8. Sie waren nicht enthusiastisch genug. Ein einfaches Beispiel für Enthusiasmus im Verkauf, sind die Leute am Tresen von Starbucks. Die scheinen immer gute Laune zu haben. Das scheint das geheime Rezept dieses internationalen Unternehmens zu sein. Man bekommt nicht nur einen Kaffee, sondern auch ein Lächeln und das Gefühl voll cool zu sein. Starbucks ist ein gutes Beispiel für Enthusiasmus = Begeisterung.
  9. Sie waren nicht positiv genug. Sprechen Sie nicht darüber was nicht machbar ist. Vermeiden Sie auf jeden Fall auch, vor Ihren Kunden negativ über Ihre Konkurrenz zu sprechen. Wenn Sie ein Kunde über Ihre Konkurrenz "ausschnüffeln" möchte, sagen Sie einfach "Ich habe Gutes über XY gehört. Doch lassen Sie mich Ihnen erklären, wieso sich unsere Kunden für unseren Service entschieden haben".
  10. Sie sind nicht "social". Das was über Sie im Internet kursiert, oder Ihr XING oder LinkedIn-Profil sind nicht mehr aktuell oder enthalten viele Fehler. Wenn Sie Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter verwenden und innerhalb von sechs Monaten nur einmal etwas tweeten oder nur einen Facebook-Post schalten, dann brauchen Sie sich nicht wundern, dass Sie mit diesen Social-Networks keine Leads produzieren.
Übrigens möchte ich in diesem Kontext Ihnen unbedingt das Buch "Wie man Freunde gewinnt" von Dale Carnegie ans Herz legen.
Er gibt darin sehr gute Tipps die Sie auch im Privatleben weiterbringen. 
Es sind eben immer Menschen mit denen wir zu tun haben. Und das ist auch gut so!
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